Die-Butze

Alles begann mit einer überdimensionierten Umkleidekabine…

Da aus dem Pool jedoch nichts wurde, wurde die Umkleidekabine vom Sohn übernommen und kurzerhand zu einer Butze umgebaut.

An einem kalten und sehr schneereichen Tag im Winter 2008 begannen die Umbauarbeiten. Aus Brettern und Balken wurde ein Dach zusammengesetzt, eine Tür gebaut, dann eine Möbelgarnitur für den Garten reingestellt und es konnte schon mal schneegeschützt ein Bier getrunken werden.

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Nun gut, das mag nicht viel sein, doch wir hatten unseren Spaß.

Nach einiger Zeit hat uns das jedoch nicht mehr gereicht. Da die Wände nur als Sichtschutz dienten war es recht windig im Innenraum. Also wurden einige Quadratmeter Plane besorgt und an die Wand getackert. Zwischenzeitlich wurde dann auch das Dach neu abgedichtet und wir wollten mehr…
Ledersofas und ein schöner Tisch mussten her. Dann noch eine kleine Anlage zum Musik hören und wir waren zufrieden.

Die Zeit verging die Anlage wurde größer, doch die Butze wurde langweilig. Wir brauchten mehr. Platz hatten wir genug… So kam dann ein Kühlschrank dazu eine Theke mit Waschbecken, neue Kneipenlampen und wieder war eine Zeit lang Ruhe.

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Zur WM 2010 wurde schnell ein Sat-Kabel verlegt und ein Fernseher leihweise in die Butze gestellt um dort bei ein paar kühlen Bieren die WM sehen zu können. Der Fernseher verschwand jedoch bald wieder und die Butze sah wieder aus wie vor der WM

 

Herbstferien 2010:

Der Winter stand vor der Tür. Es würde kalt werden…sehr kalt. Da wir schon seit langer Zeit keine reine Jungentruppe mehr waren mussten wir die Butze irgendwie auch für Mädchen angenehm machen. Es lag auf der Hand.

Wir mussten isolieren!

Nach 2 Tagen hatten wir genügend Dämmmaterial zusammengeschnorrt um Wände und Decke zu isolieren und Teppich zu verlegen. Dann einfach wieder Plane davor, Heizung rein und mal sehen ob es was gebracht hat.

Außentemperatur 7°C

Innentemperatur 20°C

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Es war vollbracht. Aus der Umkleidekabine wurde die Butze. Dicht, warm und gemütlich.

Wie der Zufall es wollte hatte die Verwandschaft noch einen Fernseher über. Perfekt geeignet für eine Butze, wie die unsere.

Also Fernseher rein, Anlage dran, Playstation 2, Gamecube und Receiver angeschlossen und erstmal gezockt.

Winter 12/13:
Die Tür machte einerseits nicht viel her und andererseits war sie undicht, also was musste kommen? Eine richtige Tür.
Zu verschenken? Die nehmen wir! Direkt 2 Tage nach Aufkommen der Idee war es soweit: Wir haben eine richtige Tür!

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2014 kam, und wir wollten mehr. Wir wollten es besser, wärmer, edler. Ein neuer Bodenbelag musste her. Da kam uns das robuste, dunkle Messeparkett, das uns angeboten wurde genau recht!

Außerdem wurde zur Butze ein neues Koaxialkabel und ein Cat7 Kabel gelegt, um endlich vernünftigen Fernsehempfang und gutes WLAN (via Access Point) zu haben. Das ganze wurde aus Kostengründen eher semi-professionell verlegt, ist aber eine durchaus konforme Lösung.

Fertig!

 

 

Das war die Geschichte der Oppendorfer Butze…

 

Rufe "Penis" für ein Bier.